Geschichte
Am 2. Mai 1991
gründeten
evangelische und
katholische
ChristInnen aus
Mayen und
Umgebung
gemeinsam den
Förderverein
"Eine Welt".
In seiner
Präambel zur
Satzung bekennt
sich der Verein
zu der einen
bewohnten
Schöpfung. Seine
Mitglieder
wollen mit sich,
allen anderen
Menschen und der
Umwelt gerecht
und friedvoll
umgehen. Damit
wollen sie ihren
Anteil zur
Gerechtigkeit,
Frieden und
Bewahrung der
Schöpfung
beitragen.
Der Verein
mischt sich dort
ein
(wird dort aktiv),
wo Vorurteile
gegenüber
Menschen
bestehen, damit
Völker und
Gruppen einander
besser
verstehen.
Lebensstile
sollen mit der
Umwelt in
Einklang
gebracht werden.
Dieses ist ein
Lernen von und
mit anderen
Menschen.
Er möchte auf
die heimische
und die
Weltwirtschaft
dahingehend
einwirken, daß
Gegensätze
zwischen Armen
und Reichen
aufgezeigt und
abgebaut werden.
Dabei möchte er
allen Gruppen,
die ähnliche
oder gleiche
Ziele haben,
Partner sein.
Durch folgende
Angebote möchte
der Verein zur
Verwirklichung
der Ziele
beitragen:
- Er ist Träger
eines
Verkaufsladens,
in dem
Produkte von
Genossenschaften
aus
Entwicklungsländern
zu
einem Preis
angeboten
werden, der
von Erzeugern
und Abnehmern
als gerecht
angesehen
wird.
-
Er gestaltet
diesen
Verkaufsladen
so, dass er zu
einem
Treffpunkt für
Menschen wird,
die die "Eine
Welt"
im Blick
haben. Er
richtet eine
Bibliothek
ein, die im
Einklang mit
den Zielen des
Vereins steht.
-
Er lädt zu
Veranstaltungen
ein, um das
Lernen für und
aus der "Einen
Welt" zu
fördern.
-
Er organisiert
Begegnungen
zwischen
Menschen aus
den
Erzeugerländern
und aus dem
Abnehmerland.
-
Er
veröffentlicht
Schriften, die
seinen Zielen
dienen.
In diesem Jahr feiert der Eine Welt Laden Mayen sein 19-jähriges Bestehen. Am 13. März 1993 eröffnete der Verein Eine Welt in der Göbelstraße 40 den ersten Eine Welt Laden mit einem attraktiven Angebot fair gehandelter Waren.
Vorläufer war der Dritte Welt Laden in der evangelischen Kirchengemeinde, der 1978 gegründet wurde. 1990 wurde dieser Laden zwecks Eigenbedarfs geschlossen.
Auch damals arbeiteten bereits katholische und evangelische Frauen zusammen im Laden.
1994 wurde das erste Projekt mit 10000 D-Mark unterstützt, inzwischen 49 unterschiedlichste Projekte.
Die MitarbeiterInnenzahl stieg auf über 30, die Mitgliederzahl auf über 100.
2003 gab es einen Umzug zum Brückentor 9, da der Laden zu klein wurde, was sich als sehr vorteilhaft für den Umsatz erwies.
Da der dortige Mietvertrag im Juli 2008 auslief, suchten und fanden wir einen neuen Laden am Markt 29. Wir versprechen uns auch hier eine weitere erfolgreiche Arbeit, um durch Verkauf und Informationen zu mehr Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich, Menschen im Norden und Süden dieser Einen Welt beizutragen.