Wir stellen uns vor

Der Verein Eine Welt e.V. Mayen hat zur Zeit 104 Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 13 €.
Wir freuen uns jederzeit über neue Mitglieder. Es gibt einen Rundbrief: Eine Welt Nachrichten, der alle 2 Monate erscheint und Kunden sowie Mitglieder und Interessenten über Neues informiert. Dort wird über neue Produkte, neue Projekte und Themen der Einen Welt informiert. Außerdem werden Film- und Vortragsabende organisiert.
Der Verein hat einen Vorstand, der zur Zeit aus folgenden Mitgliedern besteht:

Anton Lang, 1. Vorsitzender
Heidi von Krosigk, 2. Vorsitzende
Aloys Wissen, Kassierer
Albert Schweitzer, Schriftführer
Beisitzer: Rosemarie Neumann, Ingrid Heinzberger, Margret Bettinger-Benz

Der Eine Welt Laden hat zur Zeit 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle ehrenamtlich arbeiten. Die ökumenische Zusammenarbeit funktioniert seit Jahren gut. Es gibt feste Mitarbeiter und Springer,die ihre persönliche Freizeit im Laden einbringen. Durch ihren Einsatz ist es möglich, den Laden täglich von 10:00 - 18:00 Uhr und samstags von 10:00 - 14:00 Uhr zu öffnen. Neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind jederzeit herzlich willkommen.



MitarbeiterInnen des Eine Welt Ladens nach erfolgreicher Renovierung beim Helferfest am 25.August 2008.

Unser gemeinsames Anliegen:
Fairer Handel – Gerechtigkeit im Welthandel


Der Faire Handel-ein Stück Welt von morgen, ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit, eine Vision, Träumerei?

„Wenn die Länder des Überflusses den Entwicklungsländern gerechte Preise für ihre Produkte zahlen würden, könnten sie ihre Unterstützung, ihre Hilfspläne und ihre Almosen für sich behalten,“ diese Aussage von Dom Helder Camara, dem für seinen Einsatz für die Rechte der Armen und Unterdrückten bekannten brasilianischen Bischof ist für den Fairen Handel ein wichtiger Leitsatz.

Fairer Handel ist Handel mit Respekt für Menschen. Er zielt auf verbesserte Lebensumstände der marginalisierten Produzenten im Süden. Er ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt basiert. Die Organisationen des Fairen Handels engagieren sich – gemeinsam mit Verbrauchern- für die Unterstützung der Produzenten, die Bewusstseinsbildung hier bei uns sowie in der Kampagnenarbeit für eine Änderung der bestehenden Regeln und Praxis des konventionellen Welthandels.

Die Handelsbeziehungen sind langfristig. Sie gewähren damit Sicherheit und Entwicklungschancen. Die Produzenten erhalten intensive Beratung, technische, organisatorische und finanzielle Unterstützung, Die Arbeitsbedingungen werden menschenwürdig und sozial gestaltet, ohne ausbeuterische Kinderarbeit. Die Löhne orientieren sich an den Lebenshaltungskosten und werden in Absprache festgelegt. Zwischenhändler werden ausgeschaltet. Der Preis für die Produkte soll ein angemessenes Einkommen, dazu Investitionen in Bildung und Gesundheit und Gemeinwesen ermöglichen. Langfristig ist Selbständigkeit und Selbstverwaltung angestrebt. Die Achtung der Menschenrechte ist ein wichtiges Kriterium, besonders gilt es die Rechte von Kindern und Frauen zu schützen. Der Faire Handel fördert die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und ökologische Produktionsmethoden zum Wohle des Menschen im Süden als auch im Norden. Bio-Produkte- inzwischen mehr als 70% der Lebensmittel- erhalten einen Zuschlag. Die Sortimentsumstellung auf fair & bio ist das Ziel der Zukunft. Dass Menschen in den Ländern des Südens sich aus eigener Kraft eine menschenwürdige Existenz aufbauen und dabei unterschiedliche Rollen und Kulturen akzeptiert werden, macht den Fairen Handel aus.




Nach der Adventsfeier 2011